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Wir verabschieden uns von Alex und seiner Partnerin Andrea und erleben eine eindrückliche Premiere: Wir besteigen den ersten Shinkansen unseres Lebens. Viel hört man von den ultimativen Schnellzügen aus Japan. Pünktlich, sauber, extrem schnell, enorm organisiert. Holy moly: alles davon ist wahr!!!

Unsere erste Fahrt führt uns nach Odawara wo wir auf den Bus umsteigen. Unser heutiges Ziel ist Hakone, wo der Blick auf den sagenumwobenen Mount Fuji besonders schön sein soll. An einen Blick auf diesen heiligsten aller japanischer Berge ist aber bei Ankunft in Hakone nicht zu denken. Der Bus kämpft sich über unzählige Kurven den dick mit Neben eingepackten Berg hoch. Zu Beginn werden wir von vielen (einheimischen) Mitreisenden begleitet, doch plötzlich sind wir – abgesehen vom Fahrer – mutterseelen alleine. Wo die übrigen Passagiere plötzlich hingekommen sind ist uns schleierhaft :).

In Hakone angekommen beziehen wir das erste Hotel unserer Reise. Trotz des garstigen Wetters beschliessen wir uns für eine kurze Jogging-Runde Sie führt uns in einen schönen Wald – und später in ein beeindruckendes Oldtimer-Treffen. Ungeahnt sind wir in eine beeindruckende Zusammenkunft von Oldtimer-Freunden gerannt. Modelle die hier aufgefahren wurden habe ich selbst in Europa noch nie gesehen. Die Japaner scheinen nicht nur was Motorräder angeht Oldtimer-Verrückt zu sein (Japan hat die höchste Dichte an HD-Oldtimern ausserhalb der USA) sondern scheinen die Meisterwerke aus vergangenen Zeiten ganz allgemein enorm zu schätzen.

Zurück im Hotel entschliessen wir uns für das einzig Richtige um diesem garstigen Wetter zu trotzen: Das Hotel verfügt über eine eigene Onsen Anlage, welche uns einen Einblick in die japanische Badekultur erlaubt. Zwar sind diese traditionellen Bäder geschlechtergetrennt, was das Badeerlebnis aber keinesfalls mindert. Nachdem man sich komplett ausgezogen hat, setzt man sich auf ein kleines Stühlchen, auf welchem man sich wäscht, stark einseift und sich dann in die heissen Quellen begibt. Kommt man raus und legt man sich ins Eiswasser fühlt man sich wie neu geboren!!! Grossartig.

Danach bekleiden wir uns in einem Kimono (ja, Lukas trug das erste „Kleid“ seines Lebens :)) und begeben uns in das Restaurant, welches über ein enorm reichhaltiges Buffet verfügt.  Wir geniessen einen kulinarisch sehr spannenden Abend und gehen glücklich ins Bett und freuen uns auf den nächsten Tag und die Weiterreise nach Kyoto.

Unterkunft: Hakone Ashinoko Hanaori

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