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Dank exakter Anweisungen von Alex (guter Freund von Ina) besteigen wir den Bus Richtung TCAT (“Tokyo City Air Terminal”). Niemand isst. Niemand spricht. Nur das intensive Schnarchen einiger Buspassagiere ist im Bus zu vernehmen. Dass die Japaner derart diszipliniert sind wird sich auch in den nächsten Tagen bestätigen.

Am Bus-Terminal angekommen suchen wir uns ein Taxi, welches uns ohne Probleme zu unserem Endziel (Alex’ Appartment) führen wird. Dachten wir zumindest. Da der Taxifahrer weder Englisch sprach noch die Endadresse kannte, entwickelte sich unsere erste Taxifahrt zu einer Art Sightseeing irgendwo in den Weiten Tokyos. Unser Driver suchte unermüdlich Hilfe und fragte sich behaarlich von Passant zu Passant. Später erfuhren wir, dass die Strassennummern einer Strasse nicht einer logischen Folge entsprechen, sondern vielmehr nach Erbauungsjahr der jeweiligen Gebäude vergeben werden. Ein Finden per Google Maps ist ziemlich aussichtslos und es ist nur der Beharrlichkeit unseres Drivers zu verdanken, dass wir das Appartment nach einigen Abstechern doch noch gut erreichten. Und typisch Japan: der Driver verlangte nicht den Betrag auf dem Taxometer sondern nur die Hälfte davon – da er uns schliesslich nicht auf Anhieb zur Zieladresse führte. We like!

Nach einem Willkommensdrink auf dem Balkon von Alex, stürzten wir uns mit ihm in das Getümmel Tokyos und assen zum ersten Mal in einem Izakaya. Izakayas sind eine Art Strassenrestaurant in Arbeiterviertel, welche derart gut kochen, dass auch Business-Leute aus den benachbarten Distrikten gerne hier einkehren. Wir wurden mit zahlreichen Köstlichkeiten verwöhnt und stellten fest: Tapas aus japanisch ist grossartig!!

Die darauffolgenden Tage sind geprägt von spannenden Eindrücken und abwechslungsreichen Erlebnissen. Wir besuchten beispielsweise das Viertel der Verrückten (Akihabara), das geprägt ist von der Manga Kultur, Elektrospielen und viel Blinken und Leuchten. Oder wir warfen einen Blick auf den majestätischen Kaiserpalast, den Tower of Tokyo, den Fuji Fishmarket (der grösste und vermutlich beeindruckenste der Welt) und zahlreiche Strassenkneipen und Sushi-Bars die zum Verweilen einladen. Egal wo man einkehrt: in Japan isst man sensationell!!

Ein absolutes Highlight stellt aber auch der Besuch einer weiteren Besonderheit Japans dar:

Karaokeeeeeee…. Ein absolutes MUST auf jeder Japan Reise. Wer nicht hier war, der hat Japan nicht verstanden 🙂 Zusammen mit ungefähr 30 Freunden von Alex durften wir diese kulturelle Institution hautnah miterleben. Gebildet hat sich ein bunter, internationaler Haufen: Schweden, Norweger, Polen, Deutsche, Japaner, Belgier, Koreanern und Österreicher verbrachten einen feuchtfröhlichen Abend, geprägt von inbrünstigen Sängern, ungeahnten Talenten und jede Menge Highballs. Wie wir erfahren haben, liebt der Japaner seinen Whiskey als Highball. Hierfür füllt man ein grosses Longdrink-Glas mit Eis, fügt ordentlich Whiskey hinzu und komplettiert den Rest mit Sodawasser. Sehr erfrischend – aber auch extrem motivieren um zu singen 🙂 🙂 🙂

Unterkunft: Alex’ Residence @ Riverside Tower
Restaurants: Matsuso (unter den Gleisen der Yurakucho Station)

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